Hausstaub-Milben im Bett erkennen und reduzieren

Hausstaubmilben findet man in jedem Haushalt - egal wie oft gesaugt und gewischt wird. Sie sind so klein, dass wir sie oft gar nicht bemerken und leben vor allem in Matratzen, Bettwäsche, Teppichen und sogar Vorhängen. Wie wir Milbenbefall erkennen, ihn bekämpfen können und ob es überhaupt Grund zur Sorge gibt, wollen wir hier erklären.

Niesen bei Allergie gegen Hausstaubmilben

Was sind Hausstaubmilben?

Milben sind Spinnentiere mit einem ähnlichen Körperbau wie Spinnen, allerdings viel kleiner.  Die meisten Milbenarten sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Mit einer Größe bis zu 3 mm ist die Zecke die größte Milbenart.

Zu den am häufigsten vorkommenden Milben gehört die Hausstaubmilbe. Sie ernährt sich von abfallenden Hautschuppen und liebt Feuchtigkeit und Dunkelheit. So siedelt sie sich deshalb vor allem im Schlafzimmer in der Matratze, im Kissen, in der Bettwäsche und auf Teppichen oder auch in Kuscheltieren an. Bis zu 1,5 Millionen Hausstaubmilben können sich in einem Bett tummeln.

Tatsächlich ist es selbst bei strengsten Hygienemaßnahmen unmöglich, Hausstaubmilben vollständig aus dem Haushalt zu verbannen. Das ist aber nicht schlimm: Die Milben sind so klein, dass wir sie normalerweise nicht bemerken. Hausstaubmilben sind ungefährlich und übertragen keinerlei Krankheiten. Erst durch extrem viele Milben und vor allem deren Ausscheidungen wird unsere Umgebung unhygienisch.

Einige Menschen haben oder entwickeln durch den Kot der Milben eine Hausstauballergie, die sich in Form von Juckreiz oder Schnupfen äußert. Deshalb sollten wir einige Maßnahmen ergreifen, um die Vermehrung der Milben einzudämmen.

Milben im Bett: Symptome bei Allergie

Da Hausstaubmilben winzig sind, ist es unmöglich, sie im Bett zu erkennen. Man bemerkt sie nur, wenn man vor allem beim Schlafen gehen oder nach dem Aufstehen plötzlich Allergiesymptome hat.

Hausstaubmilben selbst lösen in der Regel keine Allergie bei Menschen aus, sondern ihr Kot. Durch Luftzüge und Bewegung wird er in die Luft gewirbelt und gelangt in die Atemwege und auf die Haut. In manchen Fällen stuft das Immunsystem diese Substanz als gefährlich ein und reagiert, obwohl Milbenkot nachweislich keine gesundheitliche Gefahr darstellt.

Symptome für eine Hausstauballergie sind:

  • Schnupfen und verstopfte Nase
  • Niesattacken
  • Gerötete, juckende Augen
  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Husten
  • Asthma
  • Neurodermitis
  • Schlafprobleme

Hausstaubmilben stechen und beißen im Gegensatz zu Zecken oder Krätzmilben nicht. Wenn Sie Bisse auf der Haut entdecken, handelt es sich nicht um Hausstaubmilben, sondern eine andere Milbenart.

Milben aus dem Bett entfernen

Wenn du die Symptome einer Hausstauballergie bemerkst, solltest du dafür sorgen, die Milbenpopulation in deinem Haushalt möglichst einzudämmen. Außerdem solltest du dich an einen Arzt wenden, denn bei starken Symptomen wie Asthma oder Neurodermitis ist häufig eine zusätzliche Behandlung nötig.

Auch ohne Allergiesymptome helfen diese Maßnahmen, hygienischer und besser zu schlafen.

1. Licht und frische Luft

Milben gedeihen in dunkler, feuchter Umgebung. Indem man das Schlafzimmer täglich gründlich durchlüftet und die Bettwäsche nach dem Aufstehen ausschüttelt, wird bereits ein Großteil der Milben abgetötet. Wenn möglich, solltest du die Bettwäsche und auch die Matratze regelmäßig nach draußen hängen. So werden die Milben durch Licht & Wind fast vollständig getötet.

2. Bettwäsche heiß waschen

Die Milben können durch extreme Hitze oder Kälte getötet werden. Bettwäsche, Schlafanzüge und Kuscheltiere müssen deshalb regelmäßig bei 60° gewaschen werden. Dazu gehört nicht nur der Bettbezug, sondern auch das Innenfutter der Bettwäsche! Mit unserer Allergiker Bettdecke und dem Kopfkissen Antiallergo kein Problem!

Die Bettwäsche sollte spätestens alle zwei Wochen gewechselt werden, bei starker Allergie auch deutlich öfter.

Einfrieren wäre auch eine Möglichkeit, jedoch ist das selten möglich. Theoretisch würden die Milben aber auch getötet, wenn man Matratze oder Kissen im Winter nach draußen legt.

3. Milbenkot von Matratze absaugen

Durch Lüften und Licht werden die Milben getötet. Doch der Milbenkot, der die Allergie auslöst, bleibt. Deshalb solltest du deine Matratze regelmäßig absaugen. In der Regel reicht der gewöhnliche Staubsauger aus. Für Allergiker, die eine besonders gründliche Reinigung benötigen, gibt es spezielle Filtersysteme, die auch feinste Partikel entfernen.

4. Allergikerfreundliche Bettwäsche

Es gibt zahlreiche Varianten von Anti-Milben-Bettwäsche und Schonbezügen, welche das Milbenwachstum bekämpfen. Oder ihr verwendet gleich unsere Allergiker Bettdecke und das Kopfkissen Antiallergo. So spart ihr euch die zusätzliche Bettwäsche, denn beide sind milbendicht und erfordern kein weiteres Encasing, um euch entspannt durchatmen zu lassen!

5. Häufig saugen und wischen

Staub lässt sich in keinem Haushalt vermeiden. Je häufiger und gründlicher gesaugt und gewischt wird, desto weniger Nahrung finden die Hausstaubmilben jedoch. Verwende dazu am besten einen Staubsauger mit HEPA-Filter. Dieser Partikelfilter entfernt 99,9% der Schwebeteilchen, darunter Hausstaubmilben, Schimmel. Pollen und Bakterien.

Sind Milbensprays empfehlenswert?

Es gibt diverse Milbensprays, mit denen Matratze und Bettwäsche behandelt werden können, um Hausstaubmilben abzutöten. Das kann natürlich helfen, jedoch helfen natürliche Mittel wie frische Luft, Licht und Hitze genauso zuverlässig, wenn nicht sogar noch besser.

Laut ÖKO-TEST ist nicht hinreichend bewiesen, ob Milbensprays unter realen Bedingungen effektiv sind. Hinzu kommt, dass manche Inhaltsstoffe Allergikern zusätzlich zusetzen können.

Deshalb sind Milbensprays erst der letzte, verzweifelte Schritt, wenn alle anderen erwähnten Maßnahmen deine Allergie-Symptome nicht lindern.

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