Schlaf, Kindlein, schlaf – die Schlafphasen deines Babys

Als frischgebackenes Elternteil kannst du vermutlich ein Lied davon singen: Mit dem Schlaf ist es wie mit der Liebe – er lässt sich nicht einfordern. So ist es eher Regel als Ausnahme, dass neue Mamas und Papas mit tiefen Augenringen beeindrucken, statt mit einem frischen und ausgeschlafenen Teint. Wie du dem Schlafmangel als Eltern begegnen kannst, erfährst du hier. Als Verursacherin dieser schlaflosen Nächte lässt sich keine Geringere als Mutter Natur höchstpersönlich benennen. So besteht die ideale Nacht für erwachsene Menschen aus vier bis fünf 90-minütigen Schlafzyklen. Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach seiner Ankunft muss der kleine Neuankömmling allerdings erst einmal seinen individuellen Rhythmus zwischen Hunger und Sattsein, Schlafen und Wachsein entwickeln.

Baby Schlafphasen

Schlafbedarf von Neugeborenen: Individuell, aber doch vergleichbar

Grundsätzlich schlummern Babys in den ersten drei Lebensmonaten durchschnittlich 16 bis 18 Stunden pro Tag. Die Schlafphasen sind – ähnlich wie bei euch als Eltern – optimalerweise auf fünf Zyklen verteilt. Dennoch ist jedes Kind anders und die kleinen Schätze lassen sich längst nicht alle über einen Kamm scheren. So sind manche Babys wahre Schlafmützen, während anderen nur mit größter Mühe der Schritt ins Land der Träume gelingt.

Auch im Eigeninteresse der Eltern wird regelmäßig über das Thema „Babyschlaf“ diskutiert. Während alle Szenarien rund ums Ein- und Durchschlafen unzählige Male von verschiedensten Schlafforschern durchgekaut wurden und du sicher bereits die beste Kindermatratze gefunden hast, wird den eigentlichen Schlafphasen des Nachwuchses nur selten Aufmerksamkeit geschenkt. Wie schade! Was passiert also in Körper und Geist, wenn der süße Schatz „Augenpflege“ betreibt? Wir klären auf!

Schlafmuster deines Babys erkennen

Anders als bei Mama und Papa entscheidet sich der Nachwuchs nicht aktiv dafür, einzuschlafen. Stattdessen wird er regelrecht von der Müdigkeit übermannt. Wurden die Schäfchen jedoch erst einmal erfolgreich gezählt, durchlebt der Racker dieselben Schlafphasen wie seine Eltern. So werden sowohl bei Babys als auch bei Erwachsenen zwei Arten von Schlaf unterschieden: Der REM- und der Tiefschlaf. Diese lassen sich wissenschaftlich durch die Messung von Gehirnströmen und von Laien anhand der Körper- und Augenbewegungen enttarnen.

Der Tiefschlaf

Die Tiefschlafphase leitet das vitalisierende Schlummern überhaupt erst ein. Dies hört sich zunächst vielleicht merkwürdig an, liegt aber daran, dass sich der Nicht-REM-Schlaf seinerseits ebenfalls in drei Phasen untergliedern lässt:

  1. Einschlafen
  2. Leichter Schlaf
  3. Tiefschlaf

Phasen des Babyschlafs

So beginnt ein jeder Ruhezyklus mit der Phase des Einschlafens. Der Schlaf deines Nachwuchses steckt hier noch „in den Kinderschuhen“ und auch die Muskulatur zeigt weiterhin ein gewisses Maß an Anspannung. Dennoch kannst du bei genauem Hinsehen bereits in diesem Stadium langsame, zaghafte Augenbewegungen feststellen.

Es folgt die verwandte Phase des „leichten Schlafes“, die durch eine entspannte und lockere Muskulatur eingeleitet wird. Die Glieder werden immer schwerer und Puls sowie Atmung nehmen einen gleichmäßigen Rhythmus an. Während die Körpertemperatur abfällt, kannst du als stiller Beobachter zu diesem Zeitpunkt keine Augenbewegungen mehr wahrnehmen.

Die dritte Phase des Nicht-REM-Schlafes ist schließlich der Tiefschlaf im eigentlichen Sinne. Die Muskulatur ist entspannt, die Augen sind ruhig und Herzschlag sowie Atmung sind verlangsamt. Während Erwachsene in dieser Phase vom Schlafwandeln und Zähneknirschen geplagt werden, erkennst du den Tiefschlaf bei deinem Baby am Ausbleiben jeglicher Bewegung. Jeder noch so laute Schreihals schlummert wie ein süßer Engel brav und ruhig vor sich hin. Einzig und allein ein gelegentliches Schnarchen könnte die Ruhe stören. Versuchst du dein Baby in der Tiefschlafphase zu wecken, kannst du hierfür gut und gerne ein paar Momente einplanen. Selbst das Geräusch vom Staubsauger wird für gewöhnlich überhört.

Der Traumschlaf: Schlafen in der REM-Phase

Während Erwachsene bis zu 75 Prozent ihrer Schlafenszeit im Tiefschlaf verbringen, befinden sich Babys etwa für die Hälfte ihres Nickerchens im REM-Schlaf. Interessanterweise begeben sich Neugeborene bis zu einem Alter von drei Jahren auf direktem Wege das Traumland, während Mama und Papa sich zunächst durch die drei Phasen des Tiefschlafs kämpfen müssen.

Wenn dein Baby träumt, beschleunigen sich seine Atmung und der Herzschlag. Das auffälligste Anzeichen ist jedoch die hektische Bewegung der Augen hinter den geschlossenen Lidern. Besonders intensive Träume können sogar Hände, Füße oder das Gesicht unwillkürlich zum Zucken und Zappeln bringen. Im Traumland ist die Muskulatur absolut entspannt – das Gehirn hingegen wird erst so richtig aktiv! Während der kleine Racker also von all den neuen Eindrücken dieser Welt verzaubert wird, erholt er sich und macht sich für neue Abenteuer mit Mama und Papa bereit!

Wann sollten Baby einschlafen?

„Wann sollte mein Baby ins Bett gehen?“ Zu gern würden wir dir auf diese Frage die ultimative Antwort mit auf den Weg geben. Leider ist dies jedoch nicht möglich! Jedes Baby hat andere Bedürfnisse und statt die Uhrzeit zu fixieren, solltest du auf die typischen Müdigkeitsanzeichen deines Nachwuchses achten – immerhin kennst du deinen Schatz am besten! Ein anhaltendes Quengeln, Gähnen oder Nuckeln gilt als eindeutiges Müdigkeitssignal, woraufhin das Schlafenlegen nicht mehr lange herausgezögert werden sollte.

Einschlafrituale

Alltägliche Rituale vor dem Schlafengehen sorgen für Ruhe und Behaglichkeit am Abend. Das gemeinsame Singen, Schlafanzuganziehen oder Baden sollte nach den ersten Müdigkeitsanzeichen jedoch nicht zu lange dauern. Um Frustration und Übermüdung vorzubeugen, sollte der kleine Racker nach etwa 15 bis 20 Minuten den Weg in sein Bett finden. Laute Geräusche oder ein wildes Herumtoben solltest du hingegen eine Stunde vor dem Zubettgehen vollkommen streichen. Eine Überreizung vor dem Einschlafen könnte nämlich dazu führen, dass dein Baby aktiv gegen das Einschlafen ankämpft – die Folgen sind nicht nur unangenehm für deinen Schatz, sondern auch nervenaufreibend für dich selbst!

Einschlafhilfe bei nächtlichen Querelen

Sobald sich das Bewusstsein deines Babys behutsam ins Land der Träume verabschiedet hat, steht dein Wunsch sicherlich auch bereits fest: Endlich ab in die Federn! Du möchtest dir selbst einfach nur eine Mütze Schlaf gönnen und gefühlt bist du gerade erst eingeschlafen, da brüllt dein Ein und Alles schon wieder das ganze Haus zusammen. Frustrierend – aber ganz normal! An dieser Stelle müssen wir erneut Mutter Natur auf die Schulter klopfen, denn das nächtliche Aufwachen sichert schon seit Jahrtausenden das Überleben der kleinen Racker.

Ist dein Baby nachts erwacht, solltest du zunächst einmal die Basics prüfen: Volle Windel? Check! Knurrendes Bäuchlein? Check! Zu kalt oder zu warm? Check! Trifft keines der üblichen Wehwehchen zu, möchte dein Nachwuchs sich womöglich bloß vergewissern, dass seine vertrauten Bezugspersonen ganz in der Nähe wachen und keinerlei Gefahr in Verzug ist. Rede mit leiser, unaufgeregter Stimme auf dein Baby ein und beruhige es mit zärtlichen Liebkosungen. Beschränke die nächtliche Aktivität auf das Nötigste und schalte allenfalls ein gedämpftes Licht ein. So wird dein Schatz gar nicht erst hellwach und kann sich schnell zurück ins Traumland begeben. Um deiner Funktion als „sicherer Hafen“ vollkommen nachzukommen, kannst du erneut auf eines eurer Einschlafrituale zurückgreifen: So bewirkt die Kombination aus Körperkontakt und Gewohnheit wahre Wunder. Oft ist es nämlich bloß das Bedürfnis nach Geborgenheit und Sicherheit, das sowohl dich als auch deinen Liebling vom wohlverdienten Nickerchen abhält…

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