Müdes Aussehen trotz ausreichend Schlaf

5 Gründe für müdes Aussehen trotz ausreichend Schlaf

Ausgeschlafen am Wochenende müder aussehen als nach einer kurzen Nacht unter der Woche, kennt ihr das auch? Nach einer langen Arbeitswoche kann man am Wochenende endlich mal ausschlafen, ihr holt den Schlafmangel der letzten Tage nach, wacht nach neun Stunden erholsamen Schlafs auf, schaut in den Spiegel…und seht viel müder und verquollener aus als werktags. Na, vielen Dank, denkt ihr euch, war wohl nichts mit Schönheitsschlaf. Doch woran liegt es, dass wir trotz ausreichendem Schlaf manchmal besonders müde aussehen?

1. Dehydration während der Nacht sorgt für müdes Aussehen am Morgen

Der naheliegendste Grund für müdes Aussahen nach langem Schlafen ist Dehydration. Haben wir einmal ungewöhnlich lange geschlafen, hat unser Körper während dieser Zeit viel Flüssigkeit verloren. Dies kann dazu führen, dass unsere Haut am nächsten Morgen fad und eingefallen aussieht, sodass Augenringe ausgeprägter sind und die Gesichtszüge insgesamt weniger prall wirken. Im Extremfall kann es sogar vorkommen, dass wir uns dadurch müde und erschöpft fühlen, obwohl die Dauer des Schlafs eigentlich ausreichend war. Ein Flüssigkeitsmangel am Morgen betrifft insbesondere Personen, die generell zu wenig trinken oder spät abends noch Ausdauersport betreiben. Wer vor dem Zubettgehen am Freitagabend gerne ein Glas Wein oder ein Bierchen trinkt, sollte darauf achten, anschließend immer ausreichend Wasser zu sich zu nehmen, denn Alkohol entwässert bekanntermaßen unseren Körper.
Aber auch wenn ihr mit geöffnetem Mund schlaft und das Raumklima warm & trocken ist, kann es nach einem langen und tiefen Nachtschlaf vorkommen, dass die Nebenhöhlen am nächsten Morgen ausgetrocknet sind. Damit einhergehend entsteht das Gefühl, dass im Kopf alles zu sitzt, in der Folge fühlen wir uns nicht sonderlich frisch und erholt, obwohl wir lange geschlafen haben.

2. Eine zu flache Liegeposition führt zu müdem Aussehen am Morgen

Je nachdem wie geschlafen wird, kann das lange Verweilen in der vertikalen Liegeposition dazu führen, dass sich der Lymphfluss verlangsamt und sich Wasser im Gesicht – insbesondere im Fettgewebe rings um die Augen – ablagert. Insbesondere wenn wir sehr lange und tief geschlafen haben und es keine Positionswechsel gab, kann dieser Effekt verstärkt vorkommen und die Augen sehen am nächsten Morgen besonders verquollen aus.

In diesem Fall gibt es mehrere Dinge, die Abhilfe schaffen können: Lösung Nummer eins ist auch hierbei wieder eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Mit einer guten Hydration könnt ihr den Lymphfluss in eurem Körper bestmöglich unterstützen.
Als nächstes könnt ihr versuchen, euren Kopf etwas höher zu lagern. Ist das alte Kopfkissen nach einigen Jahren platt gelegen, könnt ihr des ggf. nachfüllen oder es wird nach drei Jahren täglicher Beanspruchung irgendwann Zeit für ein neues. Wenn ihr ein verstellbares Lattenrost habt, kann es hilfreich sein, das Kopfende leicht hochzustellen, sodass euer Kopf auch im Liegen immer der höchste Punkt eures Körpers ist. Egal ob Zusatzkissen, pralleres Kissen oder verstellbares Lattenrost achtet in jedem Fall darauf, dass der Anstieg im Bereich der Halswirbelsäule möglichst sanft ist, denn sonst bringen all diese Bemühungen wenig, da der Lymphfluss sonst an anderer Stelle gestört wird.

Um nach einem langen Nachtschlaf nicht zerknautscht auszusehen, kann es ggf. erforderlich sein, sich eine andere Schlafposition anzugewöhnen. Wenn ihr auf dem Bauch schlaft oder seitlich auf eine Art und Weise, in der das Gesicht seitlich stark ins Kopfkissen gedrückt wird, wird sich eine 2-3 Stunden längere Wochenend-Nachtruhe morgens auch im Gesicht stärker abzeichnen als ein unruhiger Sechs-Stunden-Schlaf mit viel hin & her wälzen.

3. Salziges Essen als Grund für müdes Aussehen am Morgen

Im Prinzip schließt dieser Punkt an den vorhergegangenen des gestörten Lymphflusses an, denn auch eine zu salzhaltige Ernährung kann dazu beitragen, dass wir am nächsten Morgen unerholt und aufgequollen aussehen, obwohl wir genug geschlafen haben. Bei der sogenannten Wasserretention hält unser Körper mehr Wasser zurück, da er versucht, das überschüssige Salz zu verdünnen. Dadurch kann es zu einer vorübergehenden Wassereinlagerung in den Geweben kommen, einschließlich des Gesichts, was zu Schwellungen führen kann. Zudem enthält salziges Essen oft große Mengen Natrium. Konsumiert man davon zu viel, kann dies zu einem Ungleichgewicht im Körper führen. Der Körper speichert in diesem Fall ebenfalls vermehrt Wasser, um das Natrium zu verdünnen. Besonders die Chipstüte am Abend kann sich auf das Aussehen am nächsten Morgen also tatsächlich negativ auswirken.

4. Schlechte Luftqualität im Schlafzimmer als Grund für müdes Aussehen am Morgen

Wenn wir mit geschlossenem Fenster schlafen, ist die Luft nach einer nur sechsstündigen Nacht natürlich weniger verbraucht als nach einem ausgedehnten Wochenend-Schlaf mit acht oder gar mehr Stunden Schlafzeit – so viel dürfte klar sein. Ein verminderter Sauerstoffgehalt oder eine hohe Konzentration von Schadstoffen in der Luft kann dazu führen, dass sich unser Körper in derselben Zeit nicht so gut regenerieren kann wie beim Schlafen mit geöffnetem Fenster. Auch eine hohe Konzentration von Allergenen und Schadstoffe wie Staub, Schimmel oder Rauch können Atemwegsreizungen verursachen, die unseren Schlaf beeinträchtigen und zu einem müden Aussehen am Morgen führen.

Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit führt dazu, dass unsere Nebenhöhlen schnell austrocknen. Staub und Allergene können sich bei trockener Raumluft zudem besonders gut verteilen. Ist es im Zimmer zu heiß oder zu kalt, schlafen wir ebenfalls schlecht, da natürliche Schutzmechanismen unseres Körpers uns immer wieder aufwachen lassen, um den Organismus vor Überhitzung bzw. dem Unterkühlen zu schützen.

Entsprechend kann sich unsere Schlafqualität bei einem schlechten Raumklima also erheblich verschlechtern und so kann es vorkommen, dass sich unser Körper trotz ausreichender Schlaf-Länge nicht optimal regeneriert. Wie ihr die Luft in eurem Schlafzimmer bestmöglich optimieren könnt, haben wir in separaten Blogartikeln ausführlich für euch zusammengefasst:

- Wie wichtig Lüften für die Schaltqualität ist, könnt ihr hier nachlesen.

- Wie Pollenallergiker richtig lüften und die Raumluft im Schlafzimmer bestmöglich von Allergenen freihalten, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengefasst.

- Welche Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit für einen erholsamen Schlaf optimal sind, könnt ihr hier nachlesen.

5. Chronischer Stress als Grund für müdes Aussehen am Morgen

Chronischer Stress kann zu Erschöpfung und einem müden Aussehen führen, auch wenn man zwischendurch mal ausreichend schläft. Stress kann eine Vielzahl von physiologischen und psychologischen Auswirkungen auf den Körper haben, die sich auf das Erscheinungsbild auswirken können.

  • Häufig ist die Schlafqualität beeinträchtigt: Wir wachen häufig kurz auf, vielleicht sogar ohne es bewusst wahrzunehmen. Die innere Unruhe hindert unseren Körper daran, in tiefe Schlafphasen einzutauchen, wodurch sich der Organismus nicht optimal regeneriert.
  • Chronischer Stress kann zu einer Dysregulation von Hormonen wie Cortisol führen, was zu Schlafstörungen und einem gestörten Müdigkeitsgefühl führt – wir sind dann dauermüde oder können nicht einschlafen, obwohl wir uns erschöpft fühlen. Weitere Informationen zum Thema gesunder Schlafzyklus findet ihr in diesem Artikel.
  • Chronischer Stress geht oft mit einer erhöhten Muskelspannung einher, insbesondere im Nacken- und Schulterbereich. Dies kann zu Verspannungen und Schmerzen führen, die den Schlaf stören und zu einem müden Aussehen führen können.
  • Menschen, die unter chronischem Stress leiden, neigen manchmal dazu, ungesunde Lebensmittel zu essen, zu viel Koffein oder Alkohol zu konsumieren und sich weniger zu bewegen. Diese Faktoren können den Schlaf beeinträchtigen und zu einem müden Aussehen führen.
  • Chronischer Stress kann auch psychologische Auswirkungen haben, wie Angstzustände, Depressionen oder ein Gefühl von Überwältigung, die sich alle negativ auf den Schlaf und das allgemeine Wohlbefinden auswirken können.

 

Wenn ihr also unter chronischem Stress leidet und trotz ausreichenden Schlafes müde ausseht, ist es wichtig, Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln und möglicherweise professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um mit den psychologischen Auswirkungen umzugehen. Eine gesunde Lebensweise, regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga können ebenfalls dazu beitragen, das Energielevel zu verbessern und das Aussehen zu revitalisieren.

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